Zwei Gesichter der Camargue

Im Süden Frankreichs erstreckt sich der riesige Naturpark Camargue. Die Lagunen und Weiher sind Brut- und Rastplatz für unzählige Vogelarten. Außerdem wird die Landschaft wirtschaftlich genutzt.

Wir starten unseren Besuch im Westen der Camargue, im naturbelassenen Teil. So weit das Auge reicht sehen wir Sumpfland und Prärien.

Im Vogelpark von Pont de Gau treffen wir vor allem auf rosa Flamingos.

 

Aber auch die berühmten Camargue-Pferde sehen wir in freier Wildbahn auf unserer weiteren Fahrt durch den Park.

Camargue Pferde

Im Südosten der Camargue dann das Kontrastprogramm; die Saline von Salin-de-Giraud. Auf riesige Felder wird Meerwasser gepumpt. Durch die Sonne und den Wind verdunstet Wasser. Das höher konzentrierte Salzwasser wird auf das nächste Feld gepumpt, wo wieder das Wasser verdunstet. Und so weiter, bis schließlich reines Salz „geerntet“ werden kann.

Die giftig rosa Färbung des Wassers ist übrigens keine Chemie. Sie entsteht durch eine planktonische Algenart; die gleichen Algen, die auch dem Flamingo seine rosa Färbung geben.

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