Evakuierung aus dem Paradies

In 52 Stunden durchqueren wir Albanien, setzen mit der Fähre nach Italien über und fahren gute 1.200km von Süditalien über Österreich bis nach Deutschland. Willkommen daheim!

Was haben wir nicht alles probiert: Auf eigene Faust den Grenzübergang nach Montenegro zu nehmen. Vergeblich! – Sondergehmigung für einen Transit über Montenegro und Bosnien in die EU nach Kroatien zu bekommen. Vergeblich! – Erlaubnis für einen Grenzübertritt nach Griechenland zu besorgen, um dort die Rückreise-Fähre der französischen Botschaft nach Italien zu nehmen. Vergeblich!

Letztlich blieb uns nur abzuwarten. Trotz der Warteposition haben wir die Zeit in Albanien sehr genossen. Und dann ging plötzlich alles ganz schnell.

Tag 0 – 12:56 Uhr

Wir erhalten eine WhatsApp (!) von der deutschen Botschaft, dass in 3 Tagen eine Überfahrt von Durres/Albanien nach Bari/Italien stattfindet. Ob wir mitfahren wollen? Natürlich wollen wir.

Tag 1 – 16:43 Uhr

Die Genehmigung der albanischen Behörden lässt auf sich warten. Noch ist alles ungewiss.

Tag 2 – 16:51 Uhr

Die Fahrt findet statt. Allerdings erst 2 Tage später. Dafür bekommen wir die „Verbal Note“, sozusagen die Sondergenehmigung, der albanischen Behörden für eine Fahrt zum Hafen und für die Ausreise.

Verbal Note

Aber jetzt heißt es erstmal wieder warten. – Dass eine Rückreise in Krisenzeiten mit viel Warten einhergeht, sollten wir noch feststellen.

Tag 4 – 10:35 Uhr

Die Botschaft schickt uns den gemeinsamen Treffpunkt am Hafen in Durres. Es passiert also wirklich.

Tag 5 – Es geht los!

Tag 6 – Im Eilschritt durch Italien und Österreich

Tag 7 – 16:54 Uhr

Schließlich: Panoramabild vor den bayrischen Alpen. Dahoam!

In der Heimat angekommen

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