Die kleinste Stadt der Welt

Durbuy liegt am Fuß des gleichnamigen Schlosses. Rund 1,5 Mio. Touristen kommen jährlich in das winzige Örtchen. Rechnerisch müssten das mehr als 4000 pro Tag sein. So viele Menschen sehen wir zum Glück nicht.

In den paar kleinen Gassen hätte das ein ziemliches Gedränge gegeben. Stattdessen ist es angenehm ruhig in der niedlichen kleinen Altstadt.

Wir schlendern durch die Gassen und sind in weniger als einer halben Stunde einmal durch den Ort durch – die kleinste Stadt der Welt eben 😉

Die meisten Läden sind Hotels oder Restaurants; dazwischen vereinzelt ein paar Handwerksbetriebe. Außergewöhnlich finden wir einen Laden, in dem es nur Konfitüren, Sirupe und Gelees gibt. Viele davon werden aus Blüten hergestellt – witziger Zufall, denn wir haben dieses Wochenende Gänseblümchengelee zum ersten Mal selbst gemacht.

Auf einem Wegweiser lesen wir, dass der Blick vom Aussichtsturm besonders schön sein soll. Den Turm sehen wir bereits auf einer Anhöhe. Also los! Der Weg ist steil und mit einem 8kg schwerem Baby ganz schön anstrengend. Oben angekommen müssen wir leider feststellen, dass die Aussichtsplattform (heute?) geschlossen. Wir lassen uns nicht abschrecken, klettern über den Zaun und bekommen ein tolles Panorama von Durbuy.

Durbuy

Stellplatz

Direkt vor den Toren von Durbuy befindet sich der sehr schöne Wohnmobil-Stellplatz Le Vedeur. Er ist ruhig, sauber und liegt direkt am Fluss Ourthe. Für 21€ (rabattiert 19€) bekommen wir nicht nur Frischwasser, Toiletten, Duschen und eine Spülmöglichkeit, sondern auch Strom und einen morgendlichen Brötchenservice.

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